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Gerade in Beirut angekommen, hingen dort schon die ersten Plakate vom Marathon. In Berlin wäre jetzt Haile Gebrselassie abgebildet. In Beirut ist es Edward Maalouf, the lebanese champion. |
| Das Commodore Hotel war das offizielle Marathon Hotel. Dort waren auch alle Handbiker untergebracht. | ![]() |
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Schon beim Frühstück traf man bekannte Gesichter. Aber auch zu Handbikern und anderen Sportlern aus verschiedenen Nationen fand man sehr schnell Kontakt. |
| Handbikeparkplatz mitten im Hotel. Die freundlichen Leute von derRezeption hatten stets ein Auge auf die treuren Sportgeräte. | ![]() |
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Samstags um 11.00 Uhr
waren wir zur Pressekonferenz eingeladen. Schon einige dieser Pressekonferenzen habe ich miterlebt. Meistens musste ich darum kämpfen den Handbikesport präsentieren zu können. Aber in Beirut herrscht eine verkehrte Welt. Edward und Vico waren die Stars unter den Athleten und die Fernsehteams umringten sie dermaßen, dass ich leider kein vernünftiges Bild machen konnte. Zur Erklärung muss man vielleicht noch hinzufügen, dass mehr als 33.000 Sportler an diesem Event teilnehmen. |
| Eine Journalistin im Gespräch mit Edward und dem Mailänder Frederico Villa. | ![]() |
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Ein Genießer des guten arabischen Kaffee. |
| Als die Meute der
Journalisten sich verzogen hatte, kam ich dann doch noch zu meinem Foto
vor dem offiziellen Marathon Plakat. Beim genauen betrachten fiel mir
auf, dass gar nicht Edward, sondern Errol der Handbiker ist,
welcher in Siegerpose abgelichtet ist.. Tja Jungs, der Chef is allways watching you !!! Dieses Plakat hing übrigens in der ganzen Stadt. |
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Samstag abends war Pasta
Party am Flughafen. In einem Hangar von "Middle East Airways" wurden
wir mit reichlich Kohlehydraten versorgt. Als Dekoration diente ein
Airbus,, der Werbung vom Marathon trug. Anschließend gab es noch ein Erfrischungsgetränk an der Hotelbar. Und dann war Nachtruhe angesagt, da wir schon um 4.00 Uhr wieder aufstehen mussten. |
| Um 5.00 Uhr trafen wir
uns in der Hotellobby. Edward und sein Bruder Georges sorgten für
den Transfer zum Start. Dies geschah zwar auf die "libanesische Art",
aber alles lief glatt und sowohl wir, als auch die Handbikes kamen
unbeschadet an. Leider hatte es in der Nacht geregnet und die Wolken am
Himmel versprachen auch nicht gerade das beste Wetter. Vico Merklein (D) gewann das Rennen vor Rob Wickham (GB) und Edward Maalouf /LIB). |
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Vierter wurde Bogdan
Krol (PL). Als Fünfter kam ich dann mit einer Zeit von 1:38h ins Ziel. Leider war mir Frederico schon sehr früh dermaßen hart auf den Auffahrschutz gefahren, dass sich dieser verbogen hatte und mein linkes Hinterrad blockierte. Ich wollte schon aufgeben, doch Soldaten halfen mir den Bumper zumindest so zu verbiegen, dass ich nach knapp 10 min weiterfahren konnte. |
| Die Organisation hatte
dafür gesorgt, dass Radfahrer uns begleiteten und uns den Weg
zeigten. Aber nicht nur dabei waren sie hilfreich. Georges, mein
Begleiter auf der Strecke, instruierte die Soldaten, wie sie mein Bike
reparieren sollten und motivierte mich zur weiterfahrt. Ohne ihn
hätte ich mich bei der langen Wartezeit wärend der Reparatur
schon abgeschnallt und aufgegeben. Auch wenn ich bei langen Geraden schon mal auf ihn warten musste, so war er doch eine große Hilfe. |
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Frederico Villa (I) im Ziel. |
| Abends waren wir bei
Edwards Familie eingeladen. Dort begann der wahre Wettbewerb. Das Essen war so lecker, dass man alles probieren wollte. Man musste kämpfen , um die Vielfalt der schmackhaften libanesischen Küche in seinen Magen zu bekommen. |
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Es war ein lustiger und
langer Abend im Hause Maalouf. |
| Als wir dachten, wir hätten alles aufgegessen, servierte Claude uns noch den Nachtisch. | ![]() |
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Montags fuhren wir zu
sechst mit einem Kleinbus nach Baalbeck auf die Bekaa Ebene. Die
dortigen römischen Tempel sind Weltkulturerbe und wirklich
sehenswert. So vergingen die Tag im Libanon sehr schnell. Dienstags war der Rückflug in die Heimat. Doch sofern es der Terminkalender zulässt, werde ich 2010 wieder in Beirut starten, da es für mich der bisher schönste Marathon war, an dem ich teilgenommen habe. Schade nur, dass wir nur so ein übersichtliches Teilnehmerfeld hatten. Dieser Marathon hat mehr Starter verdient. |